Home Event, Zutritt und Ticketing Elektronische Schließtechnik für Ein- und Auscheckvorgänge

Elektronische Schließtechnik für Ein- und Auscheckvorgänge

Drucken

RFID-basiertes Schließsystem in der Jugendherberge Müritz RFID-basierte Schließsysteme in Jugendherbergen

Für das Ein- und Auschecken großer Schulklassen und die geordnete Schlüsselverwaltung für Mehrbettzimmer hat das Unternehmen Häfele in den Jahren 2005 bis 2009 RFID-basierte Schließsysteme in den Jugenherbergen Waren/Müritz, Ulm, Wetzlar und München-Park installiert.

Sowohl die Gäste als auch das Personal erhalten in allen vier Jugendherbergen über individuell programmierte Chipkarten Zutritt zu den jeweils zugelassenen Bereichen. Gäste haben durch die Karten Zutritt zu den Außen- und Innentüren der Herberge, zu Möbelschlössern, Tiefgaragen und Aufzugssteuerungen. Auf Nachfrage von „RFID im Blick" ist das Schließsystem in Ulm bisher an 38 Zimmertüren im Einsatz, eine Erweiterung ist nach erfolgreichem Probebetrieb geplant. In München sind rund 120 Türschlösser RFID-basiert.

Zudem ermöglichen die Karten Zugriff auf integrierte Anwendungen wie beispielsweise die bargeldlose Abrechnung in der Cafeteria, Wellnessbereiche und eine Skipass-Funktion. Häfele hält auch eine Erweiterung der Kartenzugriffe auf Snack- und Getränkeautomaten in Zukunft für möglich, welche zurzeit noch bargeldbasiert sind.

Das Personal der Herbergen verfügt über weitere integrierte Kartenfunktionen wie beispielsweise zeitlich begrenzte Zutrittsrechte (unter anderem nur zu den Reinigungszeiten), Protokollierung der Schließvorgänge und die integrierte Arbeitszeit-Erfassung.

Die elektronischen Chipkarten lassen sich bei Verlust sperren und ersetzen. Deshalb kann die Verwaltung der Jugendherberge auch bei Mehrbettzimmern für jeden Gast einen eigenen Schlüssel ausgeben. Optional kann beim Check-in für die Begleitpersonen von Schulklassen und Gruppen ein übergeordneter Schlüssel für mehrere Zimmer erstellt werden.

Die Zutritts-Daten lassen sich direkt über Hotel- und Personalverwaltungssoftwares verarbeiten. Dies bedeutet, dass eine in der Software gebuchte Reservierung (beispielsweise für Zimmer/Bett X im Zeitraum Y) sich direkt über eine Programmierstation als Berechtigung auf die Chipkarte schreiben lässt. Daher entfällt das manuelle Eingeben der Daten vor der Programmierung, was insbesondere beim Check-in von Gruppen einen Mehraufwand bedeuten würde. So bestand in Ulm die Anforderung in der Anbindung an die Hotelverwaltungssoftware der Jugendherbergen in Baden-Württemberg.

Text: RFID im Blick (MF)
Bild: Häfele GmbH & Co KG

 

Marktplatz

AutoID/RFID- Technologieanbieter

Interviews

Klaus Finkenzeller im Interview

Klaus Finkenzeller im Interview


„Den 'Finkenzeller' schon gelesen?" - lautet eine übliche Frage unter Studenten RFID-Technik- releva...