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Gesundheitswesen und Medikamentensicherheit

RFID-Chips in Arztkitteln

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ArztkittelDie Arbeitnehmervertretung der Rhön-Universitätsklinik Marburg befürchtet Überwachung der Mitarbeiter

Laut Apotheke Adhoc sei zwischen dem Rhön-Konzern und dem Betriebsrat des Uniklinikums Marburg ein Streit um RFID-Chips in Arzt- und Pflegekitteln entbrannt. Um die Organisation der Wäscherei zu optimieren, habe die Betreibergesellschaft die gesamte Wäsche mit Mikrochips ausgestattet. Der Betriebsrat befürchte, dass die Belegschaft damit überwacht werden soll, heißt es in der Meldung.

Ein Sprecher der Klinikkette sagte gegenüber dem Online-Branchendienst, dass die neuen Chips eine Zählung der Waschvorgänge ermöglichten. Da neue Kittel nicht mehr die Namen der Mitarbeiter trügen, werde man in Zukunft leichter feststellen können, wann neue Wäsche beschafft werden müsste. Es gebe allerdings keinen Grund zur Beunruhigung: Weder speicherten die Chips die Namen der Angestellten, noch könne man damit Bewegungsabläufe feststellen, wie Apotheke Adhoc berichtet.

Weiter heißt es: Die Arbeitnehmervertretung bestehe dennoch auf einer schriftlichen Erklärung des Konzerns. Inzwischen habe der Konzern dem Betriebsrat eine Erklärung über die Funktionsweise der Microchips zukommen lassen. Erst wenn der Betriebsrat den Chips zustimme, werde man die dazugehörigen Lesegeräte in der Wäscherei installieren und die Technologie in Betrieb nehmen.

Foto: 5AM Images - Fotolia.com

 

Getaggtes OP-Besteck

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OP-Besteck mit TransponderProjekt zur RFID-Kennzeichnung klinischer Instrumente gestartet

Bei Kosten von 100 bis mehreren tausend Euro für ein Instrumentiertbesteck kann der gesamte Warenwert innerhalb eines mittelgroßen Krankenhauses 1,5 bis 2,5 Millionen Euro betragen. Schwund von klinischen Instrumenten kann daher unter Umständen teuer werden. Dass Instrumente in Krankenhäusern verloren gehen, ist im Klinikalltag kein unbekanntes Problem, wie Timo Sonntag von KTS konstatiert. Um Transparenz in der Instrumentenlogistik zu schaffen, hat das Unternehmen KTS ein Projekt zur RFID-Kennzeichnung klinischer Instrumente gestartet, das in einem Krankenhaus mittlerer Größe in der Nähe vom Bodensee durchgeführt wird. Das Projekt wird insgesamt mit zwei weiteren Partnerfirmen durchgeführt.

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Medikation mit intelligenten Wochenblistern

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SemProM zählt zu den ersten Projekten, die mit konkreten Szenarien an den gerade begonnenen offenen Anwendungstests des BMI für den neuen Personalausweis (nPA) teilnehmen.DFKI demonstriert Einsatz digitaler Produktgedächtnisse im Gesundheitsbereich

Kürzlich demonstrierte das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), wie Blister mit semantischem Produktgedächtnis Patienten bei der Einnahme von Medikamenten unterstützen und neuartige Dienste und Anwendungsmöglichkeiten im Zusammenspiel mit den externen Produktgedächtnissen anderer Medikamente oder auch Lebensmittel erlauben. Damit werde es für Arzt, Apotheker und Patient leichter, mögliche Wechselwirkungen zu erkennen. „RFID im Blick" sprach mit Dr. Boris Brandherm und Dr. Michael Schneider vom DFKI über die Potenziale im Gesundheitswesen.

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Klinische Instrumente mit RFID rückverfolgen

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Sieb mit RFID-TagBerliner Klinik will Sterilisationsprozesse optimieren und Kosten senken

Moderne Funksysteme können dabei helfen, klinische Abläufe effizienter zu gestalten. So wendet die Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft How to Organize für ihre Komplettlösung zur Optimierung klinischer Prozesse RFID- und WLAN-Tags an. Die Produktreihe „Orchestrion" umfasst drei Module, die bereits in der Berliner Klinik für minimalinvasive Chirurgie (MIC) eingesetzt werden. Die Ziele, die von der Berliner Klinik für MIC verfolgt werden, lauten Erhöhung der Patientensicherheit, Workflow-Optimierung, Kosteneffizienz und Kostensenkung. Eines der Module dient dem Instrumentenmanagement. Das „Orchestrion Instrument Management Module (IMM)" soll den Einsatz der klinischen Instrumente durch eine Rückverfolgung ihres Gebrauchs optimieren. Hierzu werden die Siebe mit RFID-Chips gekennzeichnet und beim Durchlaufen definierter Eintrittspunkte automatisch identifiziert.

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RFID-Implantat ersetzt Katheter

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Telemetrisches System zur HirndruckmessungEin passives RFID-System macht kontaktlose Hirndruck-Messung möglich

In der Notfallmedizin kann der Hirndruck eine Größe sein, die über Leben und Tod entscheidet. Will der Arzt den Hirndruck überwachen, muss er eine Operation am Schädel des Patienten vornehmen und eine kabelgebundene Sonde einführen. Eine neue Entwicklung soll nun eine kontaktlose Ermittlung des Hirndrucks ermöglichen. Die Lösung liegt im Trend: Passive RFID plus Sensorik.

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Kontrolliertes Zellwachstum mit RFID

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Die Messwerte vom Glukosesensor werden via Active RFID übertragen.Aktive RFID-Lösung soll Prozesse in der Biochemie verbessern

Die Tendenz bei der Prozessüberwachung in Biochemie-Labors geht in Richtung kontaktloser Übertragung. Das sagt der Biotechnologe Stefan Spichiger, Chief Operating Officer bei C-Cit, einem Schweizer Forschungs-, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen in der Sensortechnik. Gemeinsam mit dem Technologieanbieter Albis Technologies hat er ein Projekt zur Übermittlung von Glukose-Werten mit aktiver RFID-Technologie umgesetzt.

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Sensorische RFID-Lösung im Großlabor

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Rund 30 000 Patientenproben pro Tag  werden im Labor Dr. Stein + Kollegen auf Krankheiten untersucht. Medizinisches Versorgungszentrum seit Anfang März im Realbetrieb

Das wohl größte medizinische Labor Nordrhein-Westfalens setzt aktive RFID-Transponder mit angeschlossenen und teilweise integrierten Temperatursensoren ein. Das Medizinische Versorgungszentrum Dr. Stein + Kollegen mit Hauptsitz in Mönchengladbach ist Anfang März in den Realbetrieb gegangen.

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Testlauf: Funksensoren im Krankenhaus

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Die richtige Zuordnung medizinischer Geräte optimiert nicht nur die Prozessabläufe im Krankenhaus, sondern dient auch der Patientensicherheit.Uniklinik Erlangen erprobt drahtlose Überwachung von medizinischen Geräten

Seit dem 26. Januar ist das Universitätsklinikum Erlangen Testumgebung für das Pilotprojekt OPAL Health. Ziel ist die Prozessoptimierung durch die intelligente, drahtlose Überwachung und Lokalisierung von mobilen Betriebsmitteln und Inventar in Krankenhäusern. Das System basiert auf 868-MHz-Funksensoren, die mit eigener Stromversorgung senden und aufgrund niedrigerer Leistung eine bessere elektromagnetische Verträglichkeit aufweisen sollen als RFID-Tags.

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Prozessoptimierung im Klinikalltag

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Lückenlose Verfolgung und Dokumentation von Transport, Lagerung und Nutzung medizinischer Geräte ist durch die „Smart Objects“ möglich.„Smart Objects" als Nachfolger für die RFID-Technologie?

Das Projekt OPAL-Health, welches im Rahmen des Programms „SimoBIT - sichere Anwendung der mobilen Informationstechnik (IT) zur Wertschöpfungssteigerung in Mittelstand und Verwaltung" vom BMWi gefördert wird, hat die lückenlose Verfolgung und Dokumentation von Transport, Lagerung und Nutzung medizinischer Geräte sowie von Blutprodukten als Zielsetzung. Dies geschieht durch das Objekt-Tagging mit kleinen mobilen IT-Einheiten mit eigener Intelligenz (sogenannten „Smart Objects"), welche in selbstorganisierenden drahtlosen Sensornetzwerktechniken eingebunden sind. Über den aktuellen Stand sowie den Einsatz von RFID-Technologie hielt „RFID im Blick" Rücksprache mit Günter Grebe, Telecommunications Services & Solutions (TSS), bei T-Systems Enterprise Services.

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Klaus Finkenzeller im Interview

Klaus Finkenzeller im Interview


„Den 'Finkenzeller' schon gelesen?" - lautet eine übliche Frage unter Studenten RFID-Technik- releva...